Die Klassenfahrt unserer Klasse 6-7-8 führte uns nach Oberstdorf – und schon nach kurzer Zeit war klar: Diese drei Tage würden wir so schnell nicht vergessen.

Anreise, Breitachklamm und gemeinsamer Abend

Nach der Anreise bezogen wir zunächst unsere Zimmer im Hostel. Viel Zeit zum Ausruhen blieb allerdings nicht, denn schon kurz darauf ging es zur berühmten Breitachklamm. Nach einer kurzen Wanderung erreichten wir die beeindruckende Schlucht. Das tosende Wasser, die steilen Felswände und die besondere Atmosphäre sorgten bei allen für Staunen. Teilweise wurde man sogar von oben nass – was das Erlebnis nur noch spannender machte.

Am Abend wurde gemeinsam gekocht. Dabei durfte natürlich auch Musik nicht fehlen, sodass zwischen Töpfen und Pfannen immer wieder kleine Tanzeinlagen entstanden. Besonders schön war der gemeinsame Ausklang des Tages auf unserer Terrasse mit einem traumhaften Blick auf die Berge.

Rafting auf der Iller

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Abenteuers: Rafting auf der Iller. Bevor es aufs Wasser ging, erhielten wir von unseren Guides eine ausführliche Einführung. Wie hält man ein Paddel richtig? Welche Kommandos gibt es? Worauf muss man achten? Nach einigen Trockenübungen waren wir (naja fast…) bereit.

Schon bei der ersten Stromschnelle wurden einige von uns vom eiskalten Wasser überrascht – gerade einmal 7 Grad hatte die Iller! Doch mit jeder Minute funktionierte das gemeinsame Paddeln besser und der Spaß wurde immer größer. Es wurde viel gelacht und gegenseitig motiviert.

Besonders spannend waren die Partnerübungen, bei denen Vertrauen gefragt war: Dabei musste man sich nach hinten ins Wasser lehnen, bis der Kopf im nass wurde. Später gab es außerdem die Möglichkeit, an einer ruhigen Stelle im Fluss zu baden.

Nach den letzten Stromschnellen wartete noch ein besonderes Highlight: Wer mutig genug war, durfte hier unter den wachsamen Augen unserer Guides schwimmen und sich ein Stück flussabwärts treiben lassen. Fast alle machten mit und trotzten tapfer dem eiskalten Wasser.

Nach einer warmen Dusche stellte sich heraus, dass der nächste Bus erst zwei Stunden später fahren würde. Kurzerhand wurde der Plan geändert: Gemeinsam ging es Pizza essen. Frisch gestärkt machten einige anschließend noch einen kurzen Abstecher zur Skisprungschanze Oberstdorf, bevor es zurück ins Hostel ging.

Noch einmal gemeinsam unterwegs

Am letzten Tag waren sich alle einig: Lieber etwas früher aufstehen und noch gemeinsam etwas erleben, bevor es zurück nach Hause geht. Manche hätten dafür vielleicht am Abend vorher etwas früher schlafen sollen – aber das störte niemanden.

Mit dem Bus ging es erneut nach Oberstdorf. Dort wurde beim Verstauen aller Taschen und Koffer in nur zwei Schließfächern echtes „Tetris“ gespielt. Danach wartete die Fahrt mit dem „Allgäu Coaster“. Manche waren dabei ziemlich rasant unterwegs, andere eher gemütlich – Spaß hatten aber alle.

Leider mussten wir anschließend die Heimreise antreten. Auf die Frage, was man beim nächsten Mal verbessern könnte, waren sich am Ende alle einig:

Drei Tage sind einfach zu kurz – es war viel zu schön!