Unser Schulprofil

Der Bildungs- und Erziehungsauftrag des SBBZ mit dem Förderschwerpunkt Lernen bezieht sich auf Schülerinnen und Schüler, die aufgrund ihrer individuellen Lernausgangslage einer besonderen Förderung bedürfen. Es handelt sich um Kinder und Jugendliche, bei denen eine erfolgreiche Förderung in der allgemeinen Schule zeitweise oder dauerhaft nicht oder noch nicht möglich ist. Die Gründe, warum Kinder und Jugendliche nicht ausreichend an einer allgemeinbildenden Schule gefördert werden können sind vielfältig und vielschichtig. So können beeinträchtigte Entwicklungs- und Reifungsprozesse, noch nicht gelernte Fähigkeiten im psycho-sozialen Bereich oder auch gesellschaftliche Benachteiligung Ursache sein, dass ein Kind oder Jugendlicher an einer allgemein bildenden Schule nicht zu Recht kommt oder zu Recht kommen wird.

Das Ziel des SBBZ ist es, den Bildungsanspruch dieser Kinder und Jugendlichen entsprechend ihrer individuellen Voraussetzungen anzunehmen und sie so zu fördern, dass sie eine realistische Selbsteinschätzung und das notwendige Selbstbewusstsein für ihre eigene Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft entwickeln können.

Das schulische Bildungsangebot beschränkt sich deshalb nicht nur auf pure Wissensvermittlung oder überprüfbare Leistungen, vielmehr muss die Förderschule die gesamte Schülerpersönlichkeit betrachten. Es geht darum, den Schülerinnen und Schülern Werte und Einstellungen nahe zu bringen und sie dabei zu unterstützen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln, die sie am sozialen und später am beruflichen Leben teilhaben lassen.

Die sonderpädagogische Unterstützung Einzelner kann mit der Frühförderung bereits im vorschulischen Bereich beginnen und sogar über die Zeit am SBBZ hinausgehen. Nach Beendigung des SBBZ ist es das Ziel die jungen Erwachsenen in berufsvorbereitende Maßnahmen und/oder Ausbildung zu vermitteln und sie falls möglich auf dem ersten Arbeitsmarkt einzugliedern. Die dauerhafte, enge Zusammenarbeit mit den Eltern ist fest im Schulprofil verankert, um die Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf ihrem Reifungsprozess vom Kind zum jungen Erwachsenen zu begleiten und zu unterstützen.

Derzeit unterrichten bei uns in den Klassen 1 bis 9 zwölf Sonderpädagogen/-innen sowie Fachlehrer/-innen. Kennzeichnend für den Unterricht sind:

  • Kleine Klassen zwischen 7 und 15 Schüler/-innen,
  • sonderpädagogische Unterrichtsmethoden,
  • individuelle Fördermaßnahmen und Förderpläne
  • Sprachtherapie und Sprachförderung
  • Sozialpädagogische Begleitung durch alle Klassenstufen hinweg